19Sep/17

Hamburg gestaltet Zukunft der digitalen Hochschullehre

Quelle: Weiterbildungsblog Autor: jrobes

Ich habe immer noch keine Ahnung, wie man das Akronym HOOU ausspricht. Am besten gar nicht, sondern brav von „Hamburg Open Online University“ sprechen. Die ist nämlich heute, knapp drei Jahre nach der Grundsteinlegung, als „öffentlicher Prototyp“ gestartet. In der Pressemitteilung des Hamburger Senats heißt es einleitend:

„Das digitale Kooperationsprojekt Hamburg Open Online University (HOOU) aller staatlichen Hamburger Hochschulen und des UKE geht heute (19. September 2017) mit einer ersten prototypischen Version ans Netz. Die Kernidee der HOOU ist, dass die Hamburger Hochschulen auf einer gemeinsamen Plattform innovative digitale Lernformate entwickeln, die Studierenden und interessierter Öffentlichkeit gleichermaßen zur Verfügung stehen.“

Der Senat, heißt es, unterstützt die HOOU auch in ihrer weiteren Projektphase von 2017 bis Ende 2018 mit rund 8,86 Millionen Euro (nach 3,7 Millionen Euro für 2015/2016). Da sich das Angebot auch an „Interessierte außerhalb der Hochschulen“ richtet, werde ich in den nächsten Tagen mal schauen, ob das „Nicht-Hamburger“ einschließt.
Freie und Hansestadt Hamburg, Pressestelle, 19. September 2017

19Sep/17

„Digitale Kompetenzen – Kompetenzentwicklung digital“ – Rückblick auf den 4. scil Trend- & Community Day 2017

Quelle: Weiterbildungsblog Autor: jrobes

Christoph Meier berichtet ausführlich vom 4. scil Trend- und Community Day, der letzte Woche im Würth Haus in Rorschach stattgefunden hat (ich hätte also meinen Radausflug nur ein paar Tage verlängern müssen …). Natürlich stand die digitale Transformation und ihre Bedeutung für L&D auch hier über allen Themen und Projekten. Die Hausaufgabe, die man diesem Protokoll ablesen kann: Technologisch auf dem Laufenden bleiben, aber Bildung als Management-Aufgabe nicht aus den Augen verlieren.

Hier eine Auswahl der Stichworte, die in diesem Bericht fallen: digitale Kompetenzen, Learning Apps, Content Curation, MOOCs, Adaptive Learning, Working Out Loud, KI und Teaching Bots. Und viele Links … Sabine Seufert (scil) hat ihren Vortrag, „Personal- und Persönlichkeitsentwicklung in einer digitalen Welt?“, in einem separaten Beitrag veröffentlicht.
Christoph Meier, scil-Blog, 19. September 2017

19Sep/17

Zwei Stellen im Bereich Lehren und Lernen mit digitalen Medien an der Universität Gießen zu vergeben

Quelle: e-teaching.org-Blog Autor: e-teaching.org-Blog

An der Universität Gießen sind zwei Projektstellen im Bereich E-Learning ausgeschrieben: ein/e Projektmitarbeiter/in im Bereich E-Learning-Beratung sowie ein/e Angestellte/r in der Datenverarbeitung. Die Stellen sind befristet zu besetzen und nach Entgeltgruppe 13 Tarifvertrag Hessen (TV-H) vergütet.

19Sep/17

Tagungsbericht zur Konferenz „Bildungsräume 2017“ von DeLFI und GMW

Quelle: e-teaching.org-Blog Autor: e-teaching.org-Blog

Vom 05.-08.09. richteten die Gesellschaft für Medien in der Wissenschaft (GMW) und die Fachgruppe E-Learning der Gesellschaft für Informatik (GI) zum fünften Mal eine gemeinsame Jahrestagung aus. Unter dem Motto „Bildungsräume“ thematisierte die trinationale Konferenz in Chemnitz die Frage, wie sich traditionelle Lehr-/Lernszenarien an Hochschulen durch die zunehmende Integration virtueller und „analoger“ räumlicher Lernsettings verändern. Das Team von e-teaching.org war vor Ort. Im Tagungsbericht schildert der Medienwissenschaftler Michael Hellermann seine Eindrücke.

19Sep/17

Unsere Videos über offene Bildungsressourcen werden genutzt – großartig! #oer

Quelle: Sandra Schön Autor: sansch

Wenn andere Materialien von mir aufrufen oder irgendwo teilen, ist das toll. Obwohl „offene Bildungsressourcen“ (OER) darüberhinaus auch genutzt und modifiziert werden dürfen, kommt das gar nicht sooo häufig vor. Das liegt wohl auch daran, dass es sich ein wenig komisch anfühlt, Materialien von anderen zu verwenden – auch wenn die offene Lizenz das nicht nur „erlaubt“ sondern gerade zu zu dieser Nutzung einladen soll.

Dass nun Videos, die ich mit Martin Ebner für den Kurs zu OER (COER MOOC auf imoox.at) auch den KollegInnen so gut gefallen, dass diese die Videos wiederum in ihren Projekten nutzen, freut uns daher umso mehr! (DIe Videos finden sich auch ohne Anmeldung bei Youtube zugänglich, klar!).

So finden sich die Video ganz prominent auf den Seiten des deutschen Projekts „oerlabs“:

 

 

 

 

 

 

 

Und die Videos werden auch im OER-MOOC der Freunde von mooin im Rahmen des Projekts OER MuMiW genutzt. Wir sind stolz wie Oskar 😀

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18Sep/17

Who’s building the infrastructure for lifelong learning?

Quelle: Weiterbildungsblog Autor: jrobes

Wenn ich es richtig verstanden habe, steht „infrastructure“ hier für so etwas wie eine „konzertierte Aktion“, ein „society-wide commitment“. Das, so die Autorin, Professorin an der London Business School, ist dringend notwendig, um den komplexen Anforderungen eines dynamisch sich verändernden Arbeitsmarktes zu begegnen:

„Part of the challenge of building anticipation and enabling people to engage in lifelong learning is that this is not a single point of intervention. Of course, fundamentally it is the responsibility of each individual to act on the emerging reality that continuous learning is crucial to a productive life. But anticipating jobs and providing access to lifelong learning demands a complex system involving multiple stakeholders:

educators that extend the reach of their programs from being front-ended on teenagers and 20-somethings to delivering educational options to students of all ages; governments that commit to helping citizens understand future job markets and the skills they will require, and that realign tax and financial incentives; and corporations that create work environments that support education and enable employees to engage in extended periods of training.“

Es folgen kurze Hinweise auf erste Piloten: Bildungsanbieter (edX, Coursera, Khan Academy, LinkedIn Learning), Staaten (Frankreich, Dänemark, Singapur), Unternehmen (AT&T, Westpac). Dann der Hinweis auf das Buch der Autorin …
Lynda Gratton, MIT Sloan Management Review, 8. September 2017

18Sep/17

„Gratis Online Lernen“ startet wieder – am 09.10.17 geht’s los #gol #gol17 #imoox

Quelle: Sandra Schön Autor: sansch

Gratis Online Lernen„, der mit dem österreichischen Staatspreis ausgezeichnete kostenlose Online-Kurs für Einsteiger/innen beim kostenfreien, selbstorganisierten Lernen im Internet, geht im Herbst in eine weitere neue Runde. Wir freuen uns Sie wieder durch die Möglichkeiten des Online-Lernens zu führen. Los geht’s am 9. Oktober 2017 wie immer auf imoox.at und das Schönste ist, dass Sie sich schon jetzt anmelden können 🙂

[Anmeldung zum MOOC „Gratis Online Lernen“]

15Sep/17

Mein Wochenausklang: Die Netzwerke unserer Mitarbeiter*innen

Quelle: Weiterbildungsblog Autor: jrobes

„Was machen wir eigentlich mit den Wissensnetzwerken unserer Mitarbeiter*innen? Sie diese Netzwerke unter den Bildung 4.0-Bedingungen nicht auch unser Aufgabengebiet als Personaler*innen?“ Diese Frage stellte mir vor einigen Tagen eine Konferenzteilnehmerin. Und sie setzte damit Fantasie frei, bei mir und bei anderen Teilnehmer*innen, denn das Thema tauchte im Laufe des Tages immer wieder in kleinen Runden auf. Meine Assoziationen: Natürlich sind diese Netzwerke, in denen wir alle stecken, da, und sie werden auch in der Bildungs-Community diskutiert. So hat zum Beispiel Harold Jarche ein Lernmodell entwickelt, das unterschiedliche Arbeits-, Austausch- und Lernprozesse an „Work Teams“, „Communities of Practice“ und „Social Networks“ festmacht („implementing network learning“).

Aus der Perspektive des Mitarbeiters sind Netzwerke etwas, das er im Rahmen seines persönlichen Wissensmanagements pflegt und die auf seine „social reputation“ einzahlen (Wer zählt eigentlich noch Follower? Wer nutzt eigentlich noch „Klout“?). Moderne Lernplattformen und Enterprise Social Networks knüpfen hier an. Aus der Perspektive des Unternehmens könnte man sich an bestehenden Wissensbilanzen orientieren, nach dem Beziehungskapital fragen und möglicherweise bei den Netzwerken landen, in denen man durch seine Mitarbeiter*innen vertreten ist.

Die Frage nach den Netzwerken könnte also ein gezielter Schritt sein, um sich einen Überblick über die „Welt da draußen“ zu verschaffen und zu überlegen, wie man diese Aktivitäten unterstützen und fördern kann. Vielleicht macht es sogar Sinn, diese Netzwerke einmal zu dokumentieren und gezielt in zukünftige Arbeits- und Lernprozesse einzubinden? Die nächsten Stichworte liegen dann schon auf der Hand: Working Out Loud, Learning Out Loud.

Bildquelle: Slava Bowman (Unsplash)

15Sep/17

Marketing für betriebliche Bildung? Was L&D Profis von Marketing-Profis lernen können

Quelle: Weiterbildungsblog Autor: jrobes

Bildung und Marketing sind zwei Dinge, die nicht automatisch zusammenfinden. Vor allem, wenn es um das innerbetriebliche Lernen geht. Doch wenn man Mitarbeiter motivieren will, sich für eine Sache zu begeistern, dann ist man schon mit einem Bein im Marketing: Wie weckt man ihre Aufmerksamkeit? Wie spricht man sie richtig an? Wie begleitet man sie?

Christoph Meier hat wieder an einem Online-Summit der eLearning Guild teilgenommen und einige Stichworte und Beispiele zum Thema zusammengefasst. Hier eine Auswahl seiner 12 Überschriften bzw. Absätze:
1) Lernaktivitäten als Kundenreise verstehen
2) Emotionen ansprechen
8) Die Zielgruppen gut kennen und verstehen
12) In Kampagnen denken
Christoph Meier, scil-Blog, 31. August 2017

15Sep/17

Gute Lösungen finden und teilen mit Entwurfsmustern

Quelle: Weiterbildungsblog Autor: jrobes

In einem aktuellen Gastbeitrag auf dem Blog des Hochschulforums Digitalisierung darf Christian Kohls, inzwischen bei der TH Köln angekommen, für Entwurfsmuster bzw. Patterns werben. Man kann diesen Beitrag auf zweierlei Weise lesen und nutzen: Man kann sich in das Prinzip der Entwurfsmuster einführen lassen, ist damit aber schon mit mehr als einem Bein in allen Fragen, die mit Taxonomien, mit der sinnvollen Systematisierung, Klassifizierung und Dokumentation von Szenarien, Methoden und Konzepten zusammenhängen. Oder man schiebt den Überbau vorsichtig beiseite, kümmert sich nicht darum, wo ein Good Practice aufhört und ein Entwurfsmuster bzw. Pattern anfängt, und nutzt einfach die verlinkten Ressourcen: zum Beispiel die Sammlung von Entwurfsmustern (Lehrszenarien) auf e-teaching.org oder der Uni Hamburg. Ganz praktisch.
Christian Kohls, Hochschulforum Digitalisierung/ Blog, 14. September 2017

Bildquelle: Karly Santiago (Unsplash)